Sandy-Abschlussveranstaltung 16.3.2018


Wir möchten Sie ganz herzlich einladen, mit uns am 16. März 2018 den Abschluss des Forschungsprojekts „SANDY – Vom Klimaschutzkonzept zur zielgruppenorientierten Sanierungsoffensive: Strategien, Lösungsansätze und Modellbeispiele für dynamische Kommunen“ zu begehen. Im Rahmen des Projektes wurden Hilfestellungen und Lösungsansätze für Kommunen erarbeitet, um private Immobilieneigentümer für eine energetische Sanierung zu aktivieren.

 

Im Rahmen des Projekts Sandy haben wir in den vergangenen drei Jahren gemeinsam mit unseren Projektkommunen Dortmund, Hamm, Baunatal, Homberg (Efze), Garching bei München und Hauzenberg Hemmnisse und Chancen analysiert sowie Lösungsansätze für die Ansprache von Eigentümern von Wohnimmobilien erarbeitet. Hierzu wurden Online- und standardisierte Umfragen durchgeführt, Szenarien zur Bevölkerungsentwicklung entwickelt und auch ein Wohngebäude- und Haushaltsmodell eingesetzt, um die Ergebnisse auf die Bundesebene spiegeln zu können. Ein Fokus im Projekt lag auf dynamischen Kommunen und hier insbesondere auf Personen mit Migrationshintergrund und Ältere. Die Ergebnisse mündeten in einen kommunalen Instrumentenkoffer und in Thesen, wie die Sanierungsrate zukünftig erhöht werden könne.

 

Wir möchten Ihnen am 16. März unsere Ergebnisse vorstellen und diese vor allem mit Ihnen diskutieren. Als Format haben wir daher neben kürzeren Ergebnispräsentationen eine Podiumsdiskussion mit Fish Bowl vorgesehen, d. h. Sie haben die Möglichkeit Fragen zu stellen und direkt zu kommentieren.

 

Weitere Einzelheiten zur Sandy-Abschlussveranstaltung können Sie dem beigefügten Programm entnehmen. Bitte melden Sie sich über das Anmeldeformular auf der Projektseite https://www.sandy-projekt.org/aktuelles/ (oben Anmeldeformular) oder per E-Mail (Johanna.Lee@uni-ulm.de) an.

Hauptbefragung: Ihre Meinung zählt!


In unseren sechs Partnerkommunen läuft eine Befragung von Hauseigentümern. Wenn Sie eine oder mehrere Wohnimmobilien in Baunatal, Dortmund, Garching, Hamm/Westf., Hauzenberg oder Homberg (Efze) besitzen und uns mit Ihrer Expertise bei unserer Forschung unterstützen möchten kontaktieren Sie uns!
Wir würden Sie gerne zu Ihrem Gebäude, Ihren Erfahrungen und Ihrer Einstellung zur energetischen Sanierung befragen.
Ihre Antworten liefern uns wichtige Informationen um konkrete Vorschläge für Maßnahmen zur energetischen Sanierung zu entwickeln, die Ihre Bedürfnisse ansprechen.


Haben Sie ca. eine halbe Stunde Zeit? Dann kontaktieren Sie uns um einen Interviewtermin zu vereinbaren:
Daniel Simon, daniel.simon@hs-gesundheit.de, Tel.: 0234 / 77727-715
Alejandra Matovelle, matovell@uni-kassel.de, Tel.: 0561 / 804-3070


Evtl. kennen Sie auch andere Interessenten, die Sie zur Teilnahme motivieren können.
Die Befragung führen wir bei Bedarf auch gerne auf türkischer oder russischer Sprache durch.
Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

Startseite und Willkommen


Viele Kommunen haben sich ehrgeizige Ziele bei der Minderung von Treibhausgasemissionen gesetzt und Klimaschutzkonzepte entwickelt – trotz einer Vielzahl weiterer Aufgaben und angespannter Haushaltslage. Kommunen gehören damit zu den zentralen Akteuren im Klimaschutz. Die Schlüsselrolle der kommunalen Ebene für Nachhaltigkeit und den Klimaschutz wurde bereits in der Agenda 21 auf dem Erdgipfel in Rio 1992 erkannt: Kommunen sind näher an den Problemen, können passende Lösungen entwickeln und Klimaschutz in andere Planungen integrieren.

 

Im Forschungsprojekt Sandy „Vom Klimaschutzkonzept zur zielgruppenorientierten Sanierungsoffensive: Strategien, Lösungsansätze und Modellbeispiele für dynamische Kommunen“ werden Lösungsansätze für Kommunen erarbeitet, um sie bei ihren Bemühungen für Klimaschutz zu unterstützen. Ein Fokus liegt dabei auf der energetischen Wohngebäudesanierung. Wohngebäude sind für rund ein Viertel der Treibhausgasemissionen in Deutschland verantwortlich.

 

Um die Praxistauglichkeit sicherzustellen, sind mehrere Partnerkommunen in das Projekt eingebunden. Das Projekt adressiert speziell die demographische Situation und Dynamik in den Kommunen mit ihren Auswirkungen auf das Sanierungsverhalten. Schrumpfungs- und Wachstumsregionen sind mit ganz eigenen Problemen konfrontiert und benötigen spezifische Lösungen. Gleiches gilt für Regionen mit einer starken Zunahme des Anteils älterer Menschen oder Kommunen mit einem hohen Anteil von Menschen mit Migrationshintergrund.

 

Bisher werden diese Aspekte und die sich daraus ergebenden Synergien, z. B. mit barrierefreiem Wohnen oder dem Schutz der Gesundheit, nicht ausreichend berücksichtigt, so dass die technischen Potentiale weit weitem nicht ausgeschöpft sind. Das Projekt beschränkt sich nicht auf die Analyse der Problemlagen. Vielmehr ist es Ziel, Lösungsstrategien zu erarbeiten und den Kommunen einen Instrumentenkoffer zur Verfügung zu stellen. Schließlich sollen die Ergebnisse mit Hilfe eines Wohngebäude-Haushaltsmodells auf die nationale Ebene hochskaliert werden, um Empfehlungen für die Ausgestaltung von Instrumenten auf der Bundesebene geben zu können.